Große Stücke halten die Experten von Hauck & Aufhäuser derzeit auch auf die Aktie von MYNARIC! Während der weltweite Datentransfer kontinuierlich zunimmt, stoßen konventionelle Übertragungstechniken an vielen Stellen der Erde an ihre Grenzen, sei es die beschränkte Kapazität und die limitierte Geschwindigkeit bei RF-Lösungen oder die hohen Kosten für Glasfasernetze im Boden. Dies ist der Grund, weshalb Technologieunternehmen wie SpaceX oder Amazon ambitionierte Pläne verfolgen, um mit umfangreichen Satellitenlösungen Breitband-Netzwerke aufzubauen, die überall auf der Welt eine schnelle Internetverbindung darstellen können. Branchenbeobachter sehen das Jahr 2020 als Wendepunkt für die Branche. SpaceX allein hat bereits drei Chargen Satelliten ins All gebracht und will mindestens zwei Raketenstarts pro Monat im Jahr 2020 zum Aufbau seiner Konstellation durchführen. Mit dem jüngsten Raketenstart ist SpaceX zum weltweit größten Konstellationsbetreiber mit etwas weniger als 180 Satelliten im Orbit aufgestiegen. Für MYNARIC öffnet sich dabei die Tür zu einem Multi-Milliarden-Markt, bietet das Unternehmen doch diverses Equipment für lasergestützte Verbindungen, die eine drahtlose Datenübertragung im Weltall mit der bestmöglichen Geschwindigkeit und der höchsten Energieeffizienz ermöglichen. Mitte Januar gab das Unternehmen den Abschluss eines Millionenvertrags mit einem Raumfahrtkunden im mittleren siebenstelligen Bereich bekannt. Ein nicht näher definierter Letter of Intent konnte zuvor bereits mit einem Unternehmen unterzeichnet werden, das ein entsprechendes Projekt zur Installation im Weltall vorantreibt. Hauck & Aufhäuser schätzen das daraus resultierende Umsatzpotenzial auf sage und schreibe EUR 250 Mio.! Anlegern bietet sich damit die Chance, bei einer spannenden Wachstumsstory von Beginn an dabei zu sein. Im vergangenen Jahr hat die Company nicht einmal eine Million Euro Umsatz gemacht. Bis 2023 sollen die Erlöse auf satte EUR 167 Mio. explodieren. Schon im übernächsten Geschäftsjahr könnte MYNARIC den H&A-Analysten zufolge mit EUR 1.63 je Aktie in die Gewinnzone vordringen, ein Jahr später den Nettogewinn auf EUR 7.37 je Aktie mehr als vervierfachen. Das Kursziel setzen die Analysten in ihrer Ersteinschätzung auf EUR 75 und zeigen sich dabei noch konservativ: Mainfirst gibt ein Price Target von EUR 80 aus, GBC hat im vergangenen Sommer das Kursziel mit EUR 95 angegeben! (WKN A0JCY1, Kurs aktuell EUR 56.80, Reuters M0Y)

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