Trist sah es in den vergangenen Wochen bei den Rohstoffen aus! Besonders hoch fielen die Verluste bei den populärsten Commodities aus: Kein Halten gab es beispielsweise bei GOLD, wo die Unterstützung bei USD 1.500/Unze zeitweise duchbrochen wurde, was – wohl nicht zuletzt infolge von Stopp-Loss-Verkäufen – zu einem vorübergehenden Einbruch auf unter USD 1.460/Unze führte. Das war aber noch nichts im Vergleich zu Silber, das von knapp USD 19/Unze auf bis zu USD 17/Unze und damit in der Spitze um rund zehn Prozent abstürzte. Auch der Preis für Öl zeigte sich schwach: Spätestes nachdem Saudi-Arabien mitgeteilt hatte, wieder das Produktionsniveau vor den Anschlägen auf die größte Raffiniere des Landes vor drei Wochen erreicht zu haben, fiel der Preis auf unter USD 60/Barrel. All diese Verluste mag man auf die gestiegene Risikoaversion der Anleger zurückführen, auf die zuletzt wieder gesenkten Wachstumsprognosen der Weltwirtschaft oder auf den festeren Dollar: Die kommenden Wochen werden zeigen, ob es doch nicht einfach nur technische Gründe waren, die für den pull-back im Sektor gesorgt haben. Und: Es sind keinesfalls ALLE Commodities, die unter Abgabedruck stehen. Werfen Sie hierzu einen Blick auf die bestperformenden Rohstoffe der vergangenen 12 Monate: Auf Platz eins liegt PALLADIUM – keinesfalls eine Momentaufnahme, ist der Palladium-Preis in den vergangenen drei Jahren doch um 170 Prozent gestiegen, in der Elf-Jahres-Betrachtung steht gar ein unglaubliches Plus von 900 Prozent zu Buche, in den vergangenen 17 Jahren hat sich der Palladium-Preis versechzehnfacht. Palladium ist damit der wohl einzige Rohstoff, der auf Allzeithoch notiert. Der Hintergrund:

 

Palladium ist der wohl größte Gewinner der Dieselkrise! Grundsätzlich ist im Vergleich zu anderen Edelmetallen wie Gold, Silber und Platin bei Palladium die industrielle Nachfrage mittlerweile am höchsten. Das liegt unter anderem daran, dass das Metall unter den Nickelmetallen den niedrigsten Schmelzpunkt hat und zudem als sehr reaktionsfreudig gilt. Mehr als zwei Drittel des produzierten Palladiums wird für die Herstellung von PKW-Katalysatoren eingesetzt – mit steigender Tendenz. Denn die Zahl der Autos mit Katalysator soll laut dem Bankhaus Julius Bär bis zum Jahr 2025 von derzeit knapp 76 Mio. auf bis zu 90 Mio. pro Jahr steigen. Prognosen von J.P. Morgan zufolge soll der Anteil von Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeugen am gesamten Automobilmarkt im selben Zeitraum von aktuell rund 3 Prozent auf bis zu 23 Prozent der Verkäufe anwachsen. Neben dem Diesel-Thema und der steigenden Anzahl von Benzin- und Hybridantrieben ist vor allem die rückläufige Bergbauförderung dafür verantwortlich, dass es im Palladium-Markt seit etwa sieben Jahren eine Unterversorgung gibt. Die Citigroup schätzt, dass die Angebotslücke im vergangenen Jahr bei mindestens 600.000 Unzen lag und dass die Defizite bis 2021 nicht nur anhalten, sondern sich sogar noch vergrößern werden. Wie Sie von diesem Trend profitieren können?

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Mit NORILSK NICKEL setzen Sie auf den größten Palladium-Produzenten der Welt! Bekannt ist die Gesellschaft natürlich vor allem als weltgrößter Produzent von Nickel – was der Story nicht schadet, wie Sie der Rohstoff-Performance-Übersicht oben entnehmen können, liegt Nickel mit einem Plus von 40 Prozent doch auf Platz 2 der bestperformenden Rohstoffe im vergangenen Jahr. Damit schlagen Sie mit dieser Aktie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Dass die NORILSK NICKEL (NORNICKEL-)Aktie von Hoch zu Hoch steigt, verwundert vor diesem Hintergrund wohl niemanden. Palladium steuert 40 Prozent zum Umsatz zu, auf Nickel entfallen 25 Prozent, auf Kupfer weitere 23 Prozent. Damit ist Palladium mit großem Abstand wichtigster Umsatztreiber. Die Produktion von 3,5 Mio. Unzen entspricht übrigens 41 Prozent der weltweiten Palladium-Förderung. Das ist beeindruckend. Bleibt die Frage, ob die Aktie nach dem jüngsten Lauf noch immer ein Kauf ist:

 

Bei den Analysten gibt es dazu keine zwei Meinungen! In den vergangenen Wochen gab es neue Kaufempfehlungen von VTB Capital, der Societe Generale, der Alfa Bank und von Wood&Company. All diese Häuser verweisen auf die starken Fundamentals, konnte NORILSK NICKEL den Nettogewinn im ersten Halbjahr 2019 doch um 81 Prozent steigern – und die attraktive Bewertung: Das KGV liegt bei weniger als acht, vor allem ist es aber die Dividendenrendite, die den Wert gerade im aktuellen Null-Zins-Umfeld attraktiv macht: Da NORISLK NICKEL 60 Prozent des EBITDAs ausschüttet, liegt die Dividendenrendite bei elf bis zwölf Prozent und kann auf Jahre hinaus als gesichert gelten: Das sollte den Kurs nach unten gut absichern – nach oben sind weitere 50 Prozent Potenzial drin! (EUR 22.30, WKN A140M9, Reuters NKELy)

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