Die internationalen Aktienmärkte biegen auf die Zielgerade eines außergewöhnlichen und extrem anspruchsvollen Börsenjahres ein! Mit viel Zuversicht in das neue Jahr gestartet, folgte mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Februar und März ein echter Kahlschlag an den Finanzmärkten. Der Lockdown in weiten Teilen der Welt im Frühjahr bescherte einen nie dagewesenen Einbruch der Wirtschaftsleistung, dem Regierungen und Notenbanken mit riesigen Unterstützungspaketen entgegengesteuert haben. Man muss sich das einmal vor Augen halten: 20 Prozent aller US-Dollar, die jemals seit der Einführung im Jahr 1785 gedruckt wurden, wurden in den vergangenen 12 Monaten gedruckt, noch extremer ist das übrigens in Kanada, wo 75 Prozent aller kanadischen Dollar in 2020 gedruckt wurden. Aber die Geldflut wirkte – zumindest an den Aktienmärkten: Sie verzeichneten eine V-förmige Erholung wie aus dem Bilderbuch und beenden das Jahr 2020 mit neuen Allzeit-Hochs oder werden zumindest in Reichweite ihrer bisherigen Rekordstände abschließen. Lassen Sie uns mit der letzten offiziellen OST-Ausgabe 2020 einen Blick auf die spektakulärsten Trades werfen. Sie stellen die allgemeine Marktentwicklung ebenso in den Schatten wie unser Musterdepot, mit dem wir dreistellig im Plus liegen:

Bei unseren Top-Trades des Jahres 2020 geht es nicht um dreistellige Gewinne, sondern um vierstellige Kursexplosionen! Stellen Sie sich nur einmal vor, sie hätten am 20. April 100 Faktorzertifikate auf SEA LTD. gekauft: Innerhalb von acht Monaten wäre der Wert der Position von EUR 3.830 auf EUR 147.000 gestiegen – ein Plus von 3.760 Prozent! Und vielleicht sind Sie ja auf die Idee gekommen, zwei Monate später meiner Empfehlung zu folgen, in NIO INC. long zu gehen und hätten sich 1.000 Faktorzertifikate auf diesen Titel ins Depot gelegt: Aus EUR 8.300 wären sechs Monate später EUR 280.000 geworden – ein Plus von 3.273 Prozent. Ihr Geld verfünfzehnfacht hätten Sie mit Turbo-Calls auf JUMIA TECHNOLOGIES, die in sechs Monaten von EUR 0,25 auf fast EUR 4 explodiert sind. Und das sind nur drei der Top-Trades in diesem Jahr, weitere drei haben nur knapp die Auszeichnung „Tenbagger“ verpasst. Und danach folgen viele, viele Trades mit dreistelligem Ergebnis. Ja, es gab auch viele Trades, die nicht aufgegangen sind. Hier kann ich nur empfehlen, meinem Rat zu folgen, bei etwa 50 Prozent des Einstandspreises eine Stopp-Loss-Marke einzuziehen. Mit einem Verdoppler können Sie so die Verluste aus zwei Fehltrades ausgleichen. Haben Sie einen Trade, der sich verfünffacht hat, sogar zehn Trades, die das maximale Minus gebracht haben. Entsprechend wichtig ist es, dass das anspruchsvolle Jahr 2020 viele – wirklich viele – Gewinn-Trades gebracht hat.

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