SPAC-Deals gehörten in den vergangenen Monaten zu den heißesten Trends an den nordamerikanischen Börsen – mit LAKESTAR findet sich ein siedend heißer SPAC-Wert nun auch auf dem deutschen Kurszettel! Zum spannenden Hintergrund: SPAC steht für „Special Purpose Acquisition Companies“ – spezielle Mantelgesellschaften, die zunächst Kapital über einen Börsengang einsammeln, um das Geld in die Übernahme eines noch nicht identifizierten Unternehmens zu investieren. Bis zum Kauf eines Unternehmens wird das Geld auf einem Konto geparkt und in kurz laufende Zinspapiere investiert. Der Zins liegt hier aktuell meist zwischen null und 0,5 Prozent. Anleger, die bei SPACs einsteigen, setzen daher vor allem auf einen Deal-Maker, dem sie vertrauen – dieser muss das eingesammelte Kapital schließlich sinnvoll und aussichtsreich investieren. Der Wert der SPACs bewegt sich mit dem Zinsertrag nach oben. „Die größten Kursgewinne winken dann, wenn ein Kaufobjekt gefunden wurde. Findet man innerhalb von 24 Monaten kein Unternehmen, dann wird die SPAC zurückgegeben und die Einzahlung inklusive Zinsen zurückbezahlt“, erklärt Oliver Leipholz, Vorstand bei Deutsche Oppenheim Family Office und einer der wenigen deutschen Spezialisten für SPACs, gegenüber dem Handelsblatt. An den US-Börsen haben zahlreiche SPAC-Titel den Investoren in den zurückliegenden Monaten teils spektakuläre Kursgewinne beschert. Nun haben Anleger auch in Deutschland die Chance, bei einem vielversprechenden SPAC-Deal mitzumischen:

 

LAKESTAR heißt der Börsenmantel, mit dem in den kommenden Monaten eine Erfolgsstory geschrieben werden soll! Dabei bietet die Aktie in vielerlei Hinsicht gute Argumente für einen umgehenden Einstieg: Im Rahmen des Börsengangs hat LAKESTAR Aktien zum Kurs von EUR 10 platziert und damit EUR 275 Mio. bei Investoren eingesammelt. Dabei soll die Platzierung dem Vernehmen nach achtfach überzeichnet gewesen sein. Bis spätestens 2023 will die Company nun ein junges und geeignetes Technologieunternehmen zur Einbringung finden. Anderenfalls zahlt das Unternehmen den ursprünglichen Ausgabepreis von EUR 10 an die Aktionäre zurück. Mehr zur Story gibt es nicht, Anleger vertrauen bei der Company auf den Erfolg der Initiatoren um Gründer und Aufsichtsratschef Klaus Hommels, der sich in den zurückliegenden Jahren einen exzellenten Ruf als Start-Up-Investor erarbeitet hat. 2007 hat Hommels zunächst die Hommels Holding, fünf Jahre später den Venture Capital-Fonds gegründet. Mit diesen Vehikeln setzt der Investor in erster Linie auf junge, vielversprechende Internetunternehmen. Schon recht früh hat Hommels in den Musikstreamingdienst Spotify, Facebook, Skype oder die britische Neobank Revolut investiert. Ihm zur Seite stehen im Management der ehemalige Burda-Manager Stefan Winners als CEO und Inga Schwarting als CIO. Erste Parameter für die gewünschte Zielcompany sind abgesteckt:

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