Haben China-Aktien inzwischen genug gelitten? Allen jüngsten politischen Repressalien gegenüber Techkonzernen zum Trotz weiß China natürlich, dass moderne Kriege an der Wirtschaftsfront gewonnen werden. Nicht von ungefähr werden Großkonzerne grundsätzlich weiter unterstützt, Softwareunternehmen und Zukunftsbranchen müssen keine oder kaum Steuern bezahlen. Es gibt eine schier endlose Liste an Wachstums- und Expansionsmaßnahmen der chinesischen Regierung, um Innovation und Technologie zu fördern. In vielen Technologien hat China die westlichen Länder bereits überholt: 5G-Netzwerke, Elektroautos, soziale Netzwerke, Online-Bezahlung, Gaming, Livestreaming, Halbleiter, Künstliche Intelligenz, Robotik und natürlich Überwachungstechnik. 2020 meldeten chinesische Firmen über 68.700 Patente an – die höchste Anzahl weltweit, gefolgt von den USA (59.200) und Japan (50.500). Das Land produziert mehr als eine Milliarde Computerchips pro Tag, die Zahl der chinesischen Universitäten, die sich unter den 100 besten der Welt befinden, hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. China hat außerdem das wertvollste Finanzsystem der Welt, verwaltet das meiste Vermögen. Vier der acht weltweit größten Banken stammen aus China. Es könnte sich also als schlechte Idee erweisen, das Land vorschnell abzuschreiben, zumal Aktionäre bisher mit China-Aktien langfristig fantastisch verdient haben. Eine ganz besondere Chance bietet sich beispielsweise hier:

Kaufen Sie jetzt mit TENCENT das wertvollste Unternehmen Asiens mit 50 Prozent Rabatt! Sie haben richtig gelesen: Obwohl TENCENT von den erst zu Jahresbeginn gesehenen Allzeithochs bereits fast 40 Prozent abgestürzt ist, kommen Sie durch einen Trick nochmals 50 Prozent billiger zum Zuge. Der Name des Tricks: PROSUS! Dabei handelt es sich um ein Spin-off des südamerikanischen Naspers-Konzern, der im Jahr 2019 seine Internetaktivitäten auslagerte und PROSUS zu rund EUR 70 an der Hauptbörse Amsterdam listete. Wichtigste Beteiligung von PROSUS ist ein riesiges Aktienpaket an TENCENT. Obwohl man bereits im Frühjahr dieses Jahres einen 2 Prozent-Anteil an TENCENT für sage und schreibe USD 14,6 Mrd. verkauft hat, hält man aktuell noch immer 28,9 Prozent an TENCENT und ist damit größter Aktionär. Der Gegenwert dieses Aktienpakets liegt auch nach dem jüngsten Kursrückgang der TENCENT-Aktie bei umgerechnet etwa EUR 205 Mrd. Und jetzt wird es spannend: Während die TENCENT-Aktie sich seit Anfang 2019 verdoppelt hat, können Sie PROSUS aktuell wieder auf dem seinerzeitigen IPO-Niveau kaufen. Bedeutet:

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Allein der Wert der Tencent-Anteile liegt rund doppelt so hoch wie der momentane PROSUS-Börsenwert von EUR 105 Mrd.! Damit nicht genug: Im Portfolio befinden sich zudem noch Anteile am russischen Internet-Konzern mail.ru im Wert von gut EUR 1 Mrd.; 27.5% aller Aktien von Delivery Hero im Wert von EUR 13 Mrd.; oder auch ein Aktienpaket an Trip.com im Wert von EUR 1.3 Mrd.! Insgesamt beläuft sich der Wert aller Beteiligungen ohne Tencent einer Studie der schweizerischen Großbank Credit Suisse zufolge auf knapp EUR 57 Mrd., mit dem Tencent-Paket auf mehr als EUR 260 Mrd.! Selbst ein bei Beteiligungsgesellschaften üblicher Abschlag auf die Summe aller Investments von 20% bringt einen fairen Wert für PROSUS von EUR 207 Mrd. hervor, was der Aktie ein extrem attraktives Chancen-Risiko-Verhältnis eröffnet: Selbst im Worst-Case-Szenario berechnen die Credit Suisse-Experten einen Börsenwert von EUR 64 je Aktie, womit das Abwärtsrisiko der Aktie auf weniger als 10% begrenzt wäre. Im Basisszenario hingegen liegt das Kursziel bei EUR 140 exakt 100% über dem aktuellen Kurs, während die Analysten im Blue Sky-Szenario ein Kurspotenzial bis EUR 189 sehen – 170% mehr als derzeit. Ergo: Wir halten PROSUS für eine fantastische Möglichkeit, quasi „mit Netz“ auf eine Erholung des chinesischen Internetsektors zu setzen. (WKN A2PRDK, Kurs aktuell EUR 72.20, Reuters PRX)

 

 

 

 

 

 

 

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