Mit den gestern präsentierten Quartalszahlen hat SOMA GOLD für eine Mega-Überraschung gesorgt – die Goldproduktion im dritten Quartal konnte um satte 37% gesteigert werden! Aber zunächst der Reihe nach: Die Gesellschaft arbeitet daran, ihre bestehende Produktion in der profilierten kolumbianischen Region Antioquia in den kommenden Jahren konsequent auszubauen. Die El Bagre-Mühle verfügt über eine Kapazität von 450 bis 500 Tonnen Gestein pro Tag, 250 Tonnen pro Tag werden aus der Mangos Mine angeliefert und auch die La Ye Mine lieferte noch bis Jahresende Material an. Die Mitte der Woche gemeldeten Produktionszahlen haben nun starkes Ausrufezeichen gesetzt: Mit 5.289 Unzen Gold lag die Produktion im zurückliegenden Quartal um starke 37% über dem Vorquartal. Von April bis einschließlich Juni hatte das Unternehmen noch 3.866 Unzen Gold gefördert. Hauptgrund für die deutliche Produktionsausweitung:

 

 

GOLDPRODUKTION STEIGT DRAMATISCH AN

Erst kürzlich hat SOMA GOLD bei der brandneuen Cordero-Mine die Produktion aufgenommen! Die Mine ist wortwörtlich ein echter Goldschatz, liegen die durchschnittlichen Mineralisierungen des Gesteins mit 9 Gramm je Tonne doch doppelt so hoch wie bei der Mangos- oder La Ye-Mine. In den kommenden Monaten wird die Cordero-Mine mit den nächsten Entwicklungsschritten ausgebaut. Im ersten Quartal 2022 sollen die Bauarbeiten fertiggestellt sein, anschließend wird die Mine voraussichtlich 600 Tonnen pro Tag bei einem durchschnittlichen Kopfgehalt von 6,5 g/t produzieren. Das bedeutet: Mit den kommenden Ausbaustufen wird die Förderkapazität von SOMA GOLD auf 7.500 Unzen pro Quartal steigen – das sind noch einmal fast 50% mehr als im dritten Quartal! Der Abschluss des Ausbaus und der Übergang zur Phase 2 der Lieferungen im Rahmen eines bestehenden Abnahmevertrags werden den monatlichen Cashflow um etwa 450.000 US-Dollar pro Monat erhöhen. Javier Cordova, President und Chief Executive Officer von SOMA, meint dazu: „Wir freuen uns, das Ende des Baus der Cordero-Mine zu erreichen, was zu einem dramatischen Anstieg der Zufuhr von mineralisiertem Gestein von 330 tpd auf über 600 tpd bis Anfang 2022 führt. Diese Erhöhung des Einsatzmaterials wird es Soma ermöglichen, die Mühle El Limon wieder in Betrieb zu nehmen, den Durchsatz auf 600 tpd zu steigern und die Goldproduktion von 1.500 Unzen pro Monat auf 2.500 Unzen pro Monat für 2022 zu steigern.“ Die Story geht aber noch weiter:

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Für SOMA GOLD hat diese Entwicklung dramatische Folgen auf die operativen Zahlen! Nach 17.200 Unzen Gold in 2020 sollen per 2023 bereits 32.000 Unzen produziert werden. Die Produktionskosten je Unze sinken von USD 1.008 in diesem auf USD 848 im kommenden Jahr. Das dürfte noch lange nicht alles sein: Im Rahmen eines umfangreichen und bereits finanzierten Explorationsprogramms sollen die Vorkommen deutlich ausgeweitet werden, zudem liegen bereits die Genehmigungen für den Ausbau der Gesamtkapazität auf 1.400 Tonnen pro Tag bzw. 75.000 Unzen pro Jahr vor – ein Niveau, das SOMA GOLD bereits im Jahr 2024 erreichen möchte. Charttechnisch hat die Aktie in den vergangenen Monaten bereits eine Bodenbildung vollzogen und die jüngste Korrektur des Sektors schon nicht mehr mitgemacht. Warum auch: Läuft alles nach Plan, will SOMA GOLD 2022 ein Ebitda von mindestens CAD 3 Mio. pro Monat einfahren, was auf das Jahr gerechnet einem Ebitda von CAD 36 Mio. entsprechen würde. Am Markt wird die gesamte Gesellschaft derzeit nur mit gut CAD 20 Mio. bzw. dem 0.55-fachen Ebitda bewertet – lächerlich niedrig und die beste Voraussetzung für eine Kursvervielfachung in den kommenden 12 bis 18 Monaten! (WKN A2P4DU, Kurs aktuell EUR 0.25, Reuters SOMA)

 

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