Zu den nichtbörsengehandelten Rohstoffen, die von Hoch zu Hoch eilen, zählen auch landwirtschaftliche DÜNGER! Die Preise für Ammoniumnitrat und Calciumammoniumnitrat und fast alle anderen Mineraldünger haben das während der globalen Finanzkrise 2008 gesehene Rekordniveau bereits deutlich übertroffen. Kalkammonsalpeter, der wichtigste Stickstoffdünger in Europa, kostete zuletzt mit knapp EUR 550/Tonne dreimal so viel wie noch vor einem Jahr. Angesichts explodierender Gaspreise haben fast alle Düngerfabriken ihre Produktion massiv gedrosselt. Die Folge ist ein kaum noch vorhandenes Angebot. Gestörte Lieferketten und rekordhohe Transportkosten erschweren außerdem die Dünger-Importe aus anderen Ländern. Analysten rechnen deshalb damit, dass für das gesamte Jahr 2022 nicht genug Mineraldünger in Europa und Nordamerika zur Verfügung stehen wird. Das Gleiche gilt für Asien und Lateinamerika, die traditionell einen Großteil des benötigten Düngers importieren müssen. Goldene Zeiten also für Düngemittelhersteller. Ein Geheimtipp in diesem Zusammenhang:

 

VERDE AGRITECH wird als einer der großen Gewinner aus dieser Situation hervorgehen! Die Gesellschaft produziert ihren Dünger nämlich aus Glaukonit, einem Mineral, das seit 250 Jahren als natürlicher Kalidünger verwendet wird. Klassische Kalisalzdünger gelten hingegen als Feind Nr. 1 der biologischen Vielfalt im Boden, entsprechen die 61,5 Mio. Tonnen Kalisalz, die jährlich weltweit ausgebracht werden, doch einem Äquivalent von 460 Mrd. Litern Bleichmitteln. Hingegen vermarktet VERDE AGRITECH seinen umweltfreundlichen Mehrnährstoffdünger unter dem Markennamen „K Forte“ in Brasilien, wo die Gesellschaft auch ihre Cerrado Verde-Mine mit einer Ressource von 1,4 Mrd. Tonnen bewirtschaftet, was ausreicht, um Generationen von Brasilianern mit Dünger zu versorgen – ein wichtiges strategisches Asset, ist Brasilien doch größter Kali-Importeur und zweitgößter Kali-Konsument der Welt. Für das dritte Quartal meldete das Unternehmen einen Umsatzanstieg um 169 Prozent auf CAD 10,6 Mio., der Nettogewinn sprang um 192 Prozent auf CAD 3,1 Mio. Damit hat sich der Umsatz seit 2018 verdreißigfacht. Seit September sind die aktuellen Produktionskapazitäten ausgelastet, für CAD 66 Mio. wurde in den letzten Wochen der Bau einer zweiten Produktionsanlage sichergestellt – allein durch den bestehenden Cash-flow und Bankfinanzierung, ohne Verwässerung für die Aktionäre. Zwar ist der Aktienkurs von VERDE AGRITECH seit den letztjährigen Tiefs bei CAD 0,28 auf CAD 3.75 explodiert, der Net Present Value des Projekts liegt aber bei CAD 2,6 Mrd. nach Steuern, was CAD 49,77 pro Aktie entspricht – da ist noch viel Luft nach oben, wie Analysten bestätigen: Erst am 7. Januar hat Fundamental Research das Coverage aufgenommen und darin einen Gewinnanstieg von CAD 0.07 auf CAD 0.23 je Aktie für das laufende Jahr prognostiziert. Den Fair Value sehen die Experten mit CAD 11.94 mehr als 200% über den laufenden Notierungen – Kaufen! (WKN A0YCLX, Kurs aktuell EUR 2.60, Reuters AZA)

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